Willkommen in der Potsdamer Innenstadt!

Aktuelles

Freies Tor schlägt Piazetta vor dem Jägertor vor

Die Ausbuchtung der Lindenstraße an der Stelle, wo sie auf die Seitenfahrbahn der Hegelallee trifft (in Höhe des Jägertores) soll nach dem Vorschlag des Bürgervereins Potsdamer Innenstadt - Freies Tor - anders als zum Parken von Autos genutzt werden. "Wir stellen uns sozusagen eine kleine Schwester der Piazza vor dem Nauener Tor vor, nämlich eine Piazetta vor dem Jägertor", erläuterte Vereinsvorsitzende Dr. Ellen Chwolik-Lanfermann. Dadurch kann die Aufenthaltsqualität in der historischen Innenstadt noch weiter verbessert und ein weiterer Anziehungspunkt für Einheimische wie für Besucher Potsdams geschaffen werden.

Freies Tor fordert Fertigstellung der Sanierungsarbeiten in der Charlottenstraße rechtzeitig zum Friedrichsjahr 2012

Der Bürgerverein Potsdamer Innenstadt - Freies Tor - widmet der "bürgerlichen prachtstraße Friedrichs des Großen" im Rahmen seines Projektes "Stiefkind Charlotte?!" seit einigen Jahren besondere Aufmerksamkeit. Die Mitglieder appellierten deshalb an alle Verantwortlichen, dafür zu sorgen, dass die Arbeiten am öffentlichen Straßenraum - Sanierung der Gehwege, Pflanzung von Bäumen und Ersetzung der häßlichen Peitschenlampen durch "Schinkelleuchten" rechtzeitig zum Friedrichsjahr abgeschlossen werden können.

Freies Tor freut sich über Kultureinrichtung in der Innenstadt

Eine lebendige Innenstadt braucht auch Kultureinrichtungen. Deshalb hat sich der Bürgerverein Potsdamer Innenstadt - Freies Tor - dafür eingesetzt, dass das Museumshaus "Zum Güldenen Arm", das älteste Haus in der historischen Innenstadt, dem Kulturbund zur Nutzung übergeben wird. Und daher gratuliert Freies Tor dem Kulturbund sehr herzlich dazu, dass dieser für die nächsten zwei Jahre den "Zuschlag" für die Nutzung des Museumshauses "Zum Güldenen Arm" erhalten hat.

"Die Mitglieder und Freunde des Freien Tores freuen sich auf und über die interessanten Sonderstellungen im Erdgeschoss des Museumshauses in der historischen Innenstadt, Veranstaltungen im Hof in der wärmeren Jahreszeit und empfehlen allen den Besuch der wunderschönen Dauerausstellung "Die einfache Gebrauchsform - bäuerliche und bürgerliche Kermaik 18. bis Mitte 20. Jh. - Sammlung Siegfried Lachmann", erklärte Freies -Tor-Vorsitzende Dr. Ellen Chwolik-Lanfermann.

Aufstellerflut in der (Einkaufs-)Innenstadt - Freies Tor plädiert für Auswertung der Erfahrungen vor einer Neuregelung der Werbesatzung

Durch eine Überfülle von "mobilen Werbeanlagen", Aufstellern, hohen Werbefahnen u.a., war das besondere Ambiente der historischen (Einkaufs-)innenstadt erheblich beeinträchtigt. Außerdem haben Untersuchungen erwiesen, dass potentielle Kunden angesichts dieser Überflutung von Eindrücken ohnehin nicht mehr auf die Werbebotschaften reagieren. Es ist daher nicht nur im Sinne eines ansprechenden Erscheinungsbildes der Fußgängerzone Brandenburger Straße und ihrer Nebenstraßen, sondern auch im Interesse der Händler, wenn nach dem Motto gehandelt wird "weniger ist mehr".

Deshalb hat der Bürgerverein Potsdamer Innenstadt - Freies Tor - im  vergangenen Jahr ein Positionspapier zur Einkämmung der Aufstellerflut vorgelegt und sich gemeinsam mit der Stadtverwaltung und anderen Innenstadtakteuren im August des vergangenen Jahres an einem Rundschreiben an die Gewerbetreibenden beteiligt, in dem dafür plädiert wurde, nach dem oben genannten Grundsatz zu handeln. Daraufhin hat sich einiges - allerdings noch nicht genug - getan.

Bevor aber, wie in einem in der Stadtverordnetenversammlung eingebrachten Antrag vorgeschlagen, der Stadtverwaltung der Auftrag erteilt wird, nach ganz bestimmten inhatlichen Vorgaben einen Entwurf zur Änderung der städtischen Werbesatzung vorzulegen, sollten zunächst einmal die bisherigen Erfahrungen seit dem Rundschreiben von Mitte 2010 ausgewertet werden.

Der Bürgerverein Potsdamer Innenstadt - Freies Tor - hat sich Anfang Februar im städtischen Bauausschuss im Rahmen eines Rederechts entsprechend geäußert. Er begrüßt es, dass die in dem o.a. Antrag enthaltenen Vorschlag zunächst einmal im Rahmen eines Ortstermines visualisiert werden sollen. "Wir brauchen eine breite Diskussion unter Beteiligung von Händlern, Stadtverwaltung und möglichst vielen interessierten Bürgern", damit wir eine für alle zuträgliche Lösung finden" - so umriss Vereinsvorsitzende Dr. Ellen Chwolik-Lanfermann die Position des Bürgervereins.

Workshop Innenstadt - Freies Tor nahm teil 

Mit gleich fünf Vereinsmitgliedern gut vertreten war der Bürgerverein Potsdamer Innenstadt - Freies Tor - bei dem von Stadtverwaltung und IHK gemeinsam veranstalteten Workshop Innenstadt am 7. Februar.

Dabei standen in der Diskussion vor allem Fragen der künftigen Struktur des City-Managements im Mittelpunkt. Freies Tor hält dies auch für wichtig, plädiert jedoch dafür, darüber ganz konkrete - und auch gar nicht so kostspielige - Verbesserungen nicht aus dem Blick verlieren. Der Bürgerverein Potsdamer Innenstadt wird dazu demnächst ein Thesenpapier vorlegen.

FREIES TOR BEGRÜßT DIE FERTIGSTELLUNG DER SANIERUNG DER JÄGERSTRAßE

Zu einem von Anliegerin und Vereinsmitglied Evelin Spielhagen organisierten Treffen all`derjenigen, die sich für die Sanierung der jahrelang in keiner Weise barrierefrei gestalteten sowie überaus unansehnlichen Jägerstraße in dem Abschnitt zwischen Brandenburger Straße und Charlottenstraße kamen Betroffene, Anlieger und interessierte Bürger auf Initiative des Bürgervereins Potsdamer Innenstadt - Freies Tor - sowie der Vorsitzenden des Landesverbandes Brandenburg der Deutschen Multiple-Sklerose-Gesellschaft (DMSG), Marianne Seibert, am 5. Dezember 2010 zusammen, um auf die Fertigstellung der Sanierung anzustoßen. Neben Vertretern des Potdamer Behindertenverbandes, dem Vorsitzenden des Behindertenbeirates und dem städtischen Behindertenbeauftragten konnte auch die Vorsitzende des Sozialausschusses der Stadtverordnetenversammlung, Jana Schulze, begrüßt werden.

Evelin Spielhagen dankte der gleichfalls anwesenden Birigt Temel vom Sanierungsträger für die gute und reibungslose Zusammenarbeit während der Bauphase, die pünktlich vor Eintreffen des Winterwetters abgeschlossen werden konnte.

DMSG Landesvorsitzende Marianne Seibert, selbst auf einen Rollstuhl angewiesen, berichtete, dass sie die Straße vor dem ersten Schnee geprüft und für gut befunden habe. Allerdings war ein Kritikpunkt zu vermelden, nämlich der durch die Stadt veranlasste Wegfall zweier Behindertenparkplätze. Insoweit forderten die Teilnehmer des Treffens rasche Abhilfe.

Die Vorsitzende des Bürgervereins Potsdamer Innenstadt - Freies Tor -, Dr. Ellen Chwolik-Lanfermann, hob hervor, dass die Straße jetzt insgesamt ein deutlich ansprechenderes Erscheinungsbild aufweise, was auch ihrer Funktion als wichtiges Verbindungsglied zwischen dem Platz der Einheit und der Fußgängerzone Brandenburger Straße zuträglich sei.

- Bitte lesen Sie dazu auchden Bericht in den PNN vom 07.12.2010. -

FREIES TOR warnt vor nachteiligen Auswirkungen des geplanten MEGA-Centers "Drewitz-Park" auf die historische Innenstadt

In einem Schreiben an die Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung der Landeshauptstadt Potsdam hat der Bürgerverein Potsdamer Innenstadt seine Bedenken dargelegt. Sie finden das Schreiben hier.

Freies Tor kritisiert die geplante Asphaltierung des Mittelstreifens der Hegelallee.

Unsere entsprechende Pressemitteilung finden Sie hier.

Freies Tor zeigt sich zufrieden mit den Arbeiten zur Sanierung des südlichen Abschnittes der Jägerstraße - weshalb, erfahren Sie hier.


Freies Tor setzt sich dafür ein, das Museumshaus "Zum Güldenen Arm" in der Hermann-Elflein-Straße in die kompetente Obhut des Kulturbundes zu geben.

Unsere Gründe dafür können Sie in dieser Pressemitteilung nachlesen.

Freies Tor schlägt Maßnahmen zur Eindämmung der Aufstellerflut auf der Brandenburger Straße vor

Bürgerbeschwerden, Kritik des Verbandes der Blinden und Sehbehinderten Potsdams (Sozialwerk Potsdam) am Schilderwald auf der Brandenburger Straße




sowie bekannt gewordene Überlegungen der Händlervereinigung AG Innenstadt zeigen, dass das Thema "Aufstellerflut auf der Brandenburger Straße" derzeit besonders aktuell ist. Der Bürgerverein Potsdamer Innenstadt - Freies Tor - hat daher hierzu ein von seinem Arbeitskreis "Aufstellerflut" erarbeitetes Positionspapier vorgelegt.

Ausgangspunkt ist der Grundsatz, dass Regelungen gefunden werden müssen, die den Besonderheiten der historischen Innenstadt gerecht werden und gleichzeitig die Interessen der Gewerbetreibenden angemessen berücksichtigen. Dazu schlägt Freies Tor eine Anzahl von Einzelmaßnahmen vor.

Positionspapier des Freien Tores zum Weihnachtsmarkt

Seit mehreren Jahren bemüht sich der Bürgerverein Potsdamer Innenstadt im Verbesserungen des zentralen Weihnachtsmarktes in der Innenstadt. Ein für alle Beteiligten verträgliches Konzept, das rechtzeitig vorher diskutiert werden kann, ist sein Anliegen. Das Mitte Mai 2010 vorgelegte neueste Positionspapier des Freien Tores zum Weihnachtsmarkt können Sie hier nachlesen.



Die Potsdamer Spieluhr ist wieder da!

Am 2. Mai, 15.00 Uhr, erklang erstmals wieder das Frühlingslied von Hanns Eisler

Regen Zuspruch fand die feierliche Wiederinbetriebnahme der Potsdamer Spieluhr, die im Spätsommer 2006 zu Restaurierungzwecken abgebaut worden war und sich nun, wieder in altem Glanz erstrahlend, erneut an der Seite der Tourist Information auf dem Vorplatz des Brandenburger Tores befindet. Prominente von der in Potsdam wohnhaften Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Anita Tack, über den Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Peter Schüler, den Vorsitzenden der Fraktion Die Linke, Dr. Hans Jürgern Scharfenberg MdL und die Stadtverordnete Maike Dencker, aber auch die langjährige Potsdamer Oberbürgermeisterin Brunhilde Hanke waren ebenso erschienen wie der frühere Vorsitzende Vorsitzende des Kulturausschusses, Eberhard Kapuste, sowie etliche derjenigen, die durch Spenden oder den Erwerb von Kunstwerken bei einer Versteigerung von Kunstwerken aus dem Bestand der Galerie Samtleben im Januar 2009 dankenswerterweise das Projekt "Wiederaufstellung der Potsdamer Spieluhr" unterstützt haben.

Bei der Wiederinbetriebnahmefeier als Höhepunkt der von der Leiterin des Bereiches Kultur und Museen, Dr. Birgit-Katharine Seemann, geleiteten Atelier-Radtour zum Tag des Offenen Ateliers  gab ein Grußwort der in Vertretung des Oberbürgermeisters erschienenen Kulturbeigeordneten Dr. Iris Jana Magdowski das Startsignal für die Inbetriebnahme durch den Restaurator Klaus Ferner aus Meißen, der auch die Uhr und ihre Bestandteile den zahlreichen interessierten Zuschauern und -hörern erläuterte.

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Das Foto zeigt die Spieluhr im alten - neuen - Glanz, umgeben von Zuschauern sowie - sitzend - Pfarrer Martin Kwaschik (im dunklen Anzug); links Dr. Hans Stillmark vom "Trio Ungefähr" mit seinem Cello. 

Ute Samtleben, Gründerin des Freien Tores und Stellvertretende Vereinsvorsitzende, übergab der Direktorin des Potsdam-Museums, Dr. Jutta Götzmann, für die Sammlung des Museums die Planungsunterlagen des Potsdamer Künstlers und Fontanepreisträgers Gottfried Höfer, nach dessen Entwurf Klaus Ferner die Uhr gefertigt hat, sowie ein Modell der Spieluhr.
Ute Samtleben betonte, dass der Verein die Wiederaufstellung und -inbetriebnahme der Spieluhr als Beitrag zur ästhetischen Aufwertung der Brandenburger Straße werte.

Vereinsvorsitzende Dr. Ellen Chwolik-Lanfermann hob in ihrem Redebeitrag hervor, dass der Bürgerverein Potsdamer Innenstadt - Freies Tor -, der sich die Bewahrung und behutsame Fortentwicklung der Potsdamer Innenstadt zum Ziel setze, 
dabei nicht nur den wunderbaren Bestand an barocken Bauten in den Blick genommen habe, sondern auch die Spieluhr, die viele Jahre lang Einheimische wie Gäste Potsdams erfreute. Sie wies auf die von dem Verein konzipierte Broschüre hin,
die über die Spieluhr und ihre Geschichte informiert - ebenso wie auf die von dem Potsdamer Tonkünstler Dr. Michael Schenk erstellte CD, die das Frühlingslied von Hanns Eisler wiedergibt, das die Spieluhr zu jeder vollen Stunde intoniert.

Dass
der Bürgerverein Potsdamer Innenstadt sich dessen gewiss ist, dass die Spieluhr wieder ein beliebter Treffpunkt der Potsdamer und ihrer Gäste werden wird, verdeutlicht ein von einem ungenannt bleibenden Vereinsmitglied verfasstes Gedicht nach dem Muster der seit einiger Zeit auch bei uns populären
japanischen Gedichtsform "Haiku". Es lautet:

"Spieluhr für Potsdam
  Der Zeiten Wandel Zeuge
  Höfers Bürgeruhr".

An die Rolle der Spieluhr bei der ersten - ungenehmigten - Potsdamer Demonstration am 7. Oktober 1989 erinnerte mit bewegenden Worten als Zeitzeuge Pfarrer Marti
n Schalinski von der Heilig-Kreuz-Kirche. Beschwingt klang dann die Feierstunde aus, und zwar mit dem Potsdamer "Trio Ungefähr", das am 2. Mai in einer Zweier-Besetzung mit Dr. Hans Stillmark (Cello und Gesang) sowie Jürgen Keller (Gitarre) auftrat. Die beiden Musiker trugen die von Hans Stillmark getextete und vertonte "Hymne auf die Brandenburger Straße" oder "Den Laden gibt`s schon lange" vor, bei dem es um traditionsreiche Potsdamer Geschäfte geht. Sozusagen als "Weltuhraufführung" zu Ehren der Spieluhr präsentierte das Trio Ungefähr bei seiner mit lebhaftem Beifall bedachten Präsentation zum Abschluss eine neue, der Spieluhr gewidmete Strophe, nämlich

"Das Lied von Gottfrieds Glocke":

Suchtst du einfach deine Ruhe
Oder drücken dir die Schuhe
Geh zum Brandenburger Tor
Und d
ann setze dich davor.

Wenn dann fein die Glöckchen klingen,
die die Zeit zum Singen bringen
Schau dann nur auf Gottfrieds Uhr
Denn die schlägt für dich ganz stur."

Mit vielen angeregten
Gesprächen und Betrachtungen 
der Uhr klang dann die feierliche Wieder-Inbetriebnahme aus; in Kürze wird es auf dieser homepage auch weitere Fotoimpressionen von dem Spieluhr-Wiederaufstellungsfest geben.