Ziele des Vereins

Der Verein „Freies Tor – Bürgerverein Potsdamer Innenstadt“ hat sich die Bewahrung des kulturellen Erbes in der Potsdamer Innenstadt mit Vorschlägen für behutsame Veränderungen und Verbesserungen zum Ziel gesetzt. Er möchte vor allem das bürgerschaftliche Engagement fördern und das Bewusstsein dafür stärken, dass die Gestaltung der Innenstadt nicht nur ein Anliegen der dort Wohnhaften und Geschäftsansässigen ist, sondern ein solches aller Potsdamerinnen und Potsdamer sowie der auswärtigen Freunde Potsdams.

Der Verein knüpft bewusst an die Aktivitäten der Bürgerinitiative „Freies Tor“ an, die sich um die Verhinderung von Seitenanbauten am Brandenburger Tor sowie um die Verbesserung des Weihnachtsmarktes in der Innenstadt verdient gemacht hat. Er will konstruktiv mit allen zusammenarbeiten, denen die Potsdamer Innenstadt ein Anliegen ist, mit anderen Vereinen, Politik und Verwaltung, vor allem aber mit den Bürgern.

Was wir tun

• Potsdamer Spieluhr:

Wir haben uns für die Wiederherstellung der Potsdamer Spieluhr von Gottfried Höfer eingesetzt, die bis zum Spätsommer 2007 neben der Tourist Information aufgestellt war , einen beliebten Treffpunkt für Einheimische und Touristen darstellte und am 7. Oktober 1989 zum Ausgangspunkt für die erste Demonstration in Potsdam wurde. Deshalb freuen wir uns sehr darüber, dass sie nun am 2. Mai 2010 wiederaufgestellt und wieder in Betrieb genommen werden wird. Dies begleiten wir durch Informationen über die Uhr und ihre Geschichte.

• Projekt „Stiefkind Charlotte ?!“

Ideen und Vorschläge zur Gestaltung der einstigen Prachtstraße Potsdams, der historischen Charlottenstraße, gerade auch im Vorfeld des „Friedrichsjahres“ 2012:
Wir setzen uns seit Anfang 2008 dafür ein, dass die vormalige Prachtstraße in Potsdam mit einer einzigartigen Anzahl von Bauten des königlichen Baumeisters Unger unter Wahrung ihrer historischen Prägung wieder in neuem Glanz erstrahlen kann und mit den Anwohnern ein umsetzungsfähiges Konzept für eine ansprechende Gestaltung unter Beibehaltung einer ausgewogenen sozialen und kulturellen Mischung entwickelt wird.

• „Innenstadt geht alle an“:

Wir haben uns mit dafür eingesetzt, dass ein Einzelhandelskonzept entwickelt wird, das der historischen Innenstadt weitere Entwicklungschancen gibt. Wir begleiten kontinuierlich die Entwicklung der historischen Innenstadt durch Ideen und Vorschläge, so etwa zum Thema Verschönerung des Erscheinungsbildes des Luisenplatzes, Verbesserungen für den Tourismus sowie mit Ideen für weitere Verbesserungen bezüglich des Weihnachtsmarktes in der historischen Innenstadt

• Projekt „Luisenjahr 2010 – auch in Potsdam?!“

Einsatz dafür, „Miss Preussen“ auch für Potsdam nutzbar sowie in Potsdam sichtbar zu machen

• „Innenstadt muss erlebbar und begehbar sein“:

Wir treten für eine barrierefreie Innenstadt ein, die dadurch für alle Nutzer, insbesondere auch für Senioren und Personen mit Kinderwagen, besser begehbar wird. Dabei haben wir uns 2009/2010 vor allem für die Sanierung des südlichen Teiles der Jägerstraße eingesetzt, die nun endlich begonnen werden wird.

Vorstand

Vorsitzende: Dr. Ellen Chwolik-Lanfermann

Stellvertreterin: Ute Samtleben

Schatzmeister: Dr. Ingo Orgzall

Beisitzer/in: Ingrid Drechsler, Petra Huse, Veronika Locker