Willkommen in der Potsdamer Innenstadt!

Aktuelles

Freies Tor kritisiert die geplante Asphaltierung des Mittelstreifens der Hegelallee.

Unsere entsprechende Pressemitteilung finden Sie hier.

Freies Tor zeigt sich zufrieden mit den Arbeiten zur Sanierung des südlichen Abschnittes der Jägerstraße - weshalb, erfahren Sie hier.


Freies Tor setzt sich dafür ein, das Museumshaus "Zum Güldenen Arm" in der Hermann-Elflein-Straße in die kompetente Obhut des Kulturbundes zu geben.

Unsere Gründe dafür können Sie in dieser Pressemitteilung nachlesen.

Freies Tor schlägt Maßnahmen zur Eindämmung der Aufstellerflut auf der Brandenburger Straße vor

Bürgerbeschwerden, Kritik des Verbandes der Blinden und Sehbehinderten Potsdams (Sozialwerk Potsdam) am Schilderwald auf der Brandenburger Straße




sowie bekannt gewordene Überlegungen der Händlervereinigung AG Innenstadt zeigen, dass das Thema "Aufstellerflut auf der Brandenburger Straße" derzeit besonders aktuell ist. Der Bürgerverein Potsdamer Innenstadt - Freies Tor - hat daher hierzu ein von seinem Arbeitskreis "Aufstellerflut" erarbeitetes Positionspapier vorgelegt.

Ausgangspunkt ist der Grundsatz, dass Regelungen gefunden werden müssen, die den Besonderheiten der historischen Innenstadt gerecht werden und gleichzeitig die Interessen der Gewerbetreibenden angemessen berücksichtigen. Dazu schlägt Freies Tor eine Anzahl von Einzelmaßnahmen vor.

Positionspapier des Freien Tores zum Weihnachtsmarkt

Seit mehreren Jahren bemüht sich der Bürgerverein Potsdamer Innenstadt im Verbesserungen des zentralen Weihnachtsmarktes in der Innenstadt. Ein für alle Beteiligten verträgliches Konzept, das rechtzeitig vorher diskutiert werden kann, ist sein Anliegen. Das Mitte Mai 2010 vorgelegte neueste Positionspapier des Freien Tores zum Weihnachtsmarkt können Sie hier nachlesen.



Die Potsdamer Spieluhr ist wieder da!

Am 2. Mai, 15.00 Uhr, erklang erstmals wieder das Frühlingslied von Hanns Eisler

Regen Zuspruch fand die feierliche Wiederinbetriebnahme der Potsdamer Spieluhr, die im Spätsommer 2006 zu Restaurierungzwecken abgebaut worden war und sich nun, wieder in altem Glanz erstrahlend, erneut an der Seite der Tourist Information auf dem Vorplatz des Brandenburger Tores befindet. Prominente von der in Potsdam wohnhaften Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Anita Tack, über den Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Peter Schüler, den Vorsitzenden der Fraktion Die Linke, Dr. Hans Jürgern Scharfenberg MdL und die Stadtverordnete Maike Dencker, aber auch die langjährige Potsdamer Oberbürgermeisterin Brunhilde Hanke waren ebenso erschienen wie der frühere Vorsitzende Vorsitzende des Kulturausschusses, Eberhard Kapuste, sowie etliche derjenigen, die durch Spenden oder den Erwerb von Kunstwerken bei einer Versteigerung von Kunstwerken aus dem Bestand der Galerie Samtleben im Januar 2009 dankenswerterweise das Projekt "Wiederaufstellung der Potsdamer Spieluhr" unterstützt haben.

Bei der Wiederinbetriebnahmefeier als Höhepunkt der von der Leiterin des Bereiches Kultur und Museen, Dr. Birgit-Katharine Seemann, geleiteten Atelier-Radtour zum Tag des Offenen Ateliers  gab ein Grußwort der in Vertretung des Oberbürgermeisters erschienenen Kulturbeigeordneten Dr. Iris Jana Magdowski das Startsignal für die Inbetriebnahme durch den Restaurator Klaus Ferner aus Meißen, der auch die Uhr und ihre Bestandteile den zahlreichen interessierten Zuschauern und -hörern erläuterte.

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Das Foto zeigt die Spieluhr im alten - neuen - Glanz, umgeben von Zuschauern sowie - sitzend - Pfarrer Martin Kwaschik (im dunklen Anzug); links Dr. Hans Stillmark vom "Trio Ungefähr" mit seinem Cello. 

Ute Samtleben, Gründerin des Freien Tores und Stellvertretende Vereinsvorsitzende, übergab der Direktorin des Potsdam-Museums, Dr. Jutta Götzmann, für die Sammlung des Museums die Planungsunterlagen des Potsdamer Künstlers und Fontanepreisträgers Gottfried Höfer, nach dessen Entwurf Klaus Ferner die Uhr gefertigt hat, sowie ein Modell der Spieluhr.
Ute Samtleben betonte, dass der Verein die Wiederaufstellung und -inbetriebnahme der Spieluhr als Beitrag zur ästhetischen Aufwertung der Brandenburger Straße werte.

Vereinsvorsitzende Dr. Ellen Chwolik-Lanfermann hob in ihrem Redebeitrag hervor, dass der Bürgerverein Potsdamer Innenstadt - Freies Tor -, der sich die Bewahrung und behutsame Fortentwicklung der Potsdamer Innenstadt zum Ziel setze, 
dabei nicht nur den wunderbaren Bestand an barocken Bauten in den Blick genommen habe, sondern auch die Spieluhr, die viele Jahre lang Einheimische wie Gäste Potsdams erfreute. Sie wies auf die von dem Verein konzipierte Broschüre hin,
die über die Spieluhr und ihre Geschichte informiert - ebenso wie auf die von dem Potsdamer Tonkünstler Dr. Michael Schenk erstellte CD, die das Frühlingslied von Hanns Eisler wiedergibt, das die Spieluhr zu jeder vollen Stunde intoniert.

Dass
der Bürgerverein Potsdamer Innenstadt sich dessen gewiss ist, dass die Spieluhr wieder ein beliebter Treffpunkt der Potsdamer und ihrer Gäste werden wird, verdeutlicht ein von einem ungenannt bleibenden Vereinsmitglied verfasstes Gedicht nach dem Muster der seit einiger Zeit auch bei uns populären
japanischen Gedichtsform "Haiku". Es lautet:

"Spieluhr für Potsdam
  Der Zeiten Wandel Zeuge
  Höfers Bürgeruhr".

An die Rolle der Spieluhr bei der ersten - ungenehmigten - Potsdamer Demonstration am 7. Oktober 1989 erinnerte mit bewegenden Worten als Zeitzeuge Pfarrer Marti
n Schalinski von der Heilig-Kreuz-Kirche. Beschwingt klang dann die Feierstunde aus, und zwar mit dem Potsdamer "Trio Ungefähr", das am 2. Mai in einer Zweier-Besetzung mit Dr. Hans Stillmark (Cello und Gesang) sowie Jürgen Keller (Gitarre) auftrat. Die beiden Musiker trugen die von Hans Stillmark getextete und vertonte "Hymne auf die Brandenburger Straße" oder "Den Laden gibt`s schon lange" vor, bei dem es um traditionsreiche Potsdamer Geschäfte geht. Sozusagen als "Weltuhraufführung" zu Ehren der Spieluhr präsentierte das Trio Ungefähr bei seiner mit lebhaftem Beifall bedachten Präsentation zum Abschluss eine neue, der Spieluhr gewidmete Strophe, nämlich

"Das Lied von Gottfrieds Glocke":

Suchtst du einfach deine Ruhe
Oder drücken dir die Schuhe
Geh zum Brandenburger Tor
Und d
ann setze dich davor.

Wenn dann fein die Glöckchen klingen,
die die Zeit zum Singen bringen
Schau dann nur auf Gottfrieds Uhr
Denn die schlägt für dich ganz stur."

Mit vielen angeregten
Gesprächen und Betrachtungen 
der Uhr klang dann die feierliche Wieder-Inbetriebnahme aus; in Kürze wird es auf dieser homepage auch weitere Fotoimpressionen von dem Spieluhr-Wiederaufstellungsfest geben.